Babytipps: Hilfe fürs Ein- und Durchschlafen

 

 

„Das Leben mit Babys und kleinen Kindern könnte doch so viel einfacher sein, wenn ich wenigstens nachts meine Ruhe hätte.“ Wenn Sie selbst Kinder haben, kennen Sie den Satz mit Sicherheit sehr gut. So ein Alltag mit Baby ist schon anstrengend, dazu kommen unruhige Nächte, die einem die doch so wichtige Erholung vermasseln. Kann man dagegen eigentlich was tun?

 

Von kleinen Helferlein, Ritualen bis hin zum Schlafcoaching

 

Um die Frage aus der Einleitung zu beantworten: „JA, man kann!“. Wer sich ein wenig mit dem Thema Schlaf bei Babys und Kleinkindern beschäftigt, stößt schnell auf eine ganze Reihe an hilfreichen Einschlafhilfen auf Amazon, eBay und Co. Musik-CDs, Einschlafbücher, dudelnde und vibrierende Kuscheltiere usw. Wer jetzt denkt: „Perfekt. Ich kaufe mir das einfach alles und dann klappt das schon.“ ist auf dem Holzweg. Diese Produkte sind nur so gut, wie die Eltern sie mit Sinn & Verstand einsetzen.

 

 

Was ich damit meine: Das wichtigste ist die Beziehung zu Ihrem Kind. Bieten Sie Ihrem Baby einen geregelten Tagesablauf und viel körperliche Nähe, dann ist auch die Einschlafzeremonie in den Abendstunden wesentlich entspannter. Die erwähnte Zeremonie sollte dabei immer gleich ablaufen. Schaffen Sie Ihrem Baby Sicherheit durch Rituale.

 

Ein typisches Ritual könnte z.B. so aussehen:

 

  1.  Nahrungsaufnahme
  2. Anziehen des Schlafanzuges inkl. Windelwechsel (am besten Nachtwindeln)
  3. Gute Nacht Geschichte
  4. Komplettes Verdunkeln des Zimmers (Nachtlicht bei Bedarf einschalten)
  5. Kuscheln
  6. Das Baby ablegen und ein Lied summen oder leise singen

 

Die oben erwähnten Einschlafhilfen können Sie dabei gezielt in Ihr Abendritual einbauen.

 

Wenn gar nichts mehr geht, besser Hilfe holen

 

Es ist keine Schande, sich Unterstützung von Experten zu holen, wenn das Baby trotz allen versuchen nur schwer einschläft oder Sie mit Ihren Nerven einfach am Ende sind. Es gibt in der heutigen Zeit sogenannte Schlafcoaches, die gezielt das Verhalten Ihres Babys über einen gewissen Zeitraum analysieren und Ihnen dann zu besserem Schlaf verhelfen. Absehen sollte Sie von rabiaten Methoden, wie z.B. das Baby einfach schreien lassen. Diese sind an vielen Ecken im Internet nachzulesen, helfen aber weder Ihnen, noch Ihrem Kind.

 

 

Erwarten Sie auch nicht, dass Ihr Baby mit einem bestimmten Alter automatisch durchschläft. Es ist nichts ungewöhnliches, dass Babys und Kinder in den ersten drei Lebensjahren Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen haben. Bei dem einen klappt es früher, der andere benötigt einfach länger. Erzwingen können Sie nichts. Gehen Sie das Thema „Schlafen“ daher ganz entspannt und in Zusammenarbeit mit Ihrem Baby an.

 

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