Private Krankenversicherung fürs Baby: Wann könnte sie Sinn machen?

 

Eltern wollen für ihrer Kinder stets das Beste: Das gilt auch für den Bereich der Gesundheitsvorsorge und des Krankenschutzes. Dementsprechend kommt über früh oder lang auch der Gedanke des Abschlusses einer Privaten Krankenversicherung (PKV) in den Sinn. Doch war da nicht etwas? Eine PKV ist doch nur etwas für Gutverdiener, Selbständige und Beamte. Viele wissen nicht, dass auch Studenten, Arbeitslose, Kinder und Babys den Schutz einer Privaten Krankenversicherung genießen können.

 

Der klare Unterschied zur gesetzlichen Krankenversicherung.

 

Völlig egal, wie ihr als Eltern versichert seid – eine Familienversicherung, wie man sie aus der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kennt, gibt es in der PKV nicht. Somit muss das Baby kostenpflichtig und einzeln versichert werden. Aufgrund des Alters und der geringen Kosten, die das Baby verursachen wird, sind die Beiträge aber dementsprechend günstig. Darüber hinaus, sind private Versicherungen aufgrund des Annahmezwangs dazu verpflichtet, das eigene Kind in die PKV aufzunehmen – egal ob es gesundheitliche Probleme gibt, oder nicht.

 

Nuckelflasche Baby Milch Bild

 

Damit das Baby ohne Gesundheitsprüfung in die Private Krankenversicherung kann, muss der PKV-Tarif innerhalb von zwei Monaten nach Geburt abgeschlossen werden. Dementsprechend wichtig ist es, das Thema bereits vor der Geburt in Angriff zu nehmen. Solltest du verbeamtet sein, gilt deine Beihilfeberechtigung auch für dein Baby, was den Tarif um einiges günstiger werden lässt. Damit du prüfen kannst, was ein PKV Baby Tarif in etwa kostet, empfehlen sich Online-Vergleiche und Gespräche mit der eigenen Versicherung (wenn privat versichert).

 

Die Versicherung der Eltern ist maßgeblich für das Baby!

 

Sind beide Eltern in der gesetzlichen Krankenversicherung und bedarf es nicht aus irgendwelchen besonderen Gründen eines gehobenen Versicherungsschutzes, ist die kostenfreie Mitversicherung des Babys in der GKV die Wahl #1. Sobald aber ein Elternteil privat versichert ist und das höhere Einkommen hat (was häufig der Fall ist), entfällt die kostenfreie Familienversicherung. Natürlich kann das eigene Baby auch kostenpflichtig in der GKV versichert werden, doch wenn bereits Geld in die Hand genommen werden muss, macht die PKV meist mehr Sinn – vor allem, weil es keinen Risikozuschlag für Kinder gibt und der Beitrag entsprechend günstig ist. Wie du dich am Ende entscheidest, obliegt jedoch dir selbst und deinem Partner.


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