10 Punkte, um dein Kind zum Optimisten zu erziehen.

 

 

Es gibt zahlreiche Studien, die eindeutig beweisen, dass Optimisten im Leben viele Vorteile haben. Egal, ob es schwere Erkrankungen sind, oder der Erfolg im Leben – Der Optimist schneidet überall besser ab. Die Kunst positiv zu denken und eine positive Lebenseinstellung zu haben, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht genetisch bedingt. Auf jeden Fall kann man lernen positiv und optimistisch zu denken. Hier geben wir Euch 10 einfache Maßnahmen, mit denen Ihr Euer Kind zum Optimisten erzieht.

 

1. Nicht Jammern.

 

Wir jammern gerne. In verschiedenen Situationen ärgern wir uns über äußere Umstände und jammern über das, was uns entgeht. Verpassen wir einen Bus, oder die Bahn, dann ärgern wir uns. Besser wäre es, wenn wir aber das Beste aus der Situation machen. Vermitteln wir unserem Kind, dass sich eine neue Chance auftut und wir eine Möglichkeit gewonnen haben uns beispielsweise den Bahnhof anzusehen, oder eine Station zu laufen, dann lernt das Kind, Dinge positiv zu sehen.

 

2. Loben, statt warnen.

 

Hat das Kind gerade erste Fahrradfahren gelernt und fährt immer schneller und schneller, dann ruft es sicher nach uns. „Mama, kuck was ich kann!“ Optimal ist es, das Kind in so einer Situation zu loben. Reflexartig rufen wir gerne, das es aufpassen soll, nicht zu fallen. Lobt man das Kind und erkennt die Leistung an, dann nimmt es etwas Positives mit und lernt, dass es Anerkennung findet. Lob ist ein wichtiger Bestandteil der Erziegung zum Optimisten.

 

3. Situationen selbst lösen lassen.

 

Für eine positive Lebenseinstellung ist es notwendig auch Erfolgserlebnisse zu haben. Selbstvertrauen und positivs Denken werden gestärkt, wenn wir das Kind selbst eine Lösung suchen lassen. Streitet es mit Gleichaltrigen, dann müssen wir uns nicht in jedem Fall einmischen. Lassen wir unseren Kindern die Möglichkeit ein schwierige Situation alleine zu meistern. Natürlich darf man es nicht in schwierigen Situationen alleine lassen, aber kleinere Konfrontationen kann auch ein Kind alleine austragen.

 

4. Fehler machen lassen.

 

Auch das Zulassen von Fehlern ist ein wichtiger Teil der Erziehung zum Optimisten. Wir sollten nicht bei jedem Fehler im Ansatz sofort einschreiten und korrigieren. Lassen wir dem Kind die Chance einen Fehler zu machen, dann wird es daraus lernen. Etwas im zweiten, oder dritten Anlauf richtig zu machen ist ein wichtiges Erfolgserlebnis und weiterer Schritt auf dem Weg zu einem optimistischen Leben.

 

5. Bedingungslos lieben.

 

Es klingt so einfach, aber ist man ehrlich, dann gibt es viele Situationen in denen wir unserem Kind keine Liebe vermitteln. Bringt es schlechte Noten heim, oder war schlimm, dann üben wir Kritik. Wichtig bei der berechtigten Kritik ist allerdings, dem Kind auch in dieser Situation zu vermitteln, dass es geliebt wird. Für die Erziehung zum Optimisten ist das ein wichtiger Teil.

 

6. Verantwortung übertragen.

 

Erfolgserlebnisse sind ein wichtiger Bestandteil für das Erlernen einer positiven Lebenseinstellung. Will man dem Kind beibringen positiv zu denken, dann sollte man es auch in Arbeiten im Haushalt einbinden. Ein kleiner Verantwortungsbereich, eine Aufgabe die das Kind regelmäßig eigenverantwortlich erfüllen muss, sorgen dafür, dass es Selbstvertrauen entwickelt. Es lernt, dass es in der Lage ist, die ihm übertragene Aufgabe zu erledigen. Eine wichtige Lektion auf dem Weg zum Optimisten.

 

7. Nicht jeden Wunsch erfüllen.

 

Vorfreude ist nicht nur die schönste Freude, sondern auch ein wichtiger Teil des Lebens. Sie treibt uns an und sorgt dafür, dass wir wissen, wofür wir arbeiten. Ein Sommerurlaub, oder eine große Anschaffung, wie ein neues Auto sind später im Leben Dinge auf die man sich freuen kann. Lernt das Kind diese Vorfreude nicht, weil jeder Wunsch umgehend in Erfüllung geht, dann fehlt dieser wichtige Antrieb später im Leben. Um es zum Optimisten zu erziehen solltest Du Dein Kind also auf ein Geschenk warten lassen, statt es sofort zu besorgen.

 

8. Mitspracherecht geben.

 

Die Kinder haben auch eine Meinung zu den verschiedensten Themen. Wollen wir die Kinder zu Optimisten erziehen, dann sollten sie Gelegenheit bekommen diese Meinung zu äußern. Auch sollte man ihnen erklären, wenn ihre Vorschläge nicht umgesetzt werden, warum das passiert. Die eigene Meinung zu sagen ist wichtig und lehrt die Kinder eine positive Lebenseinstellung.

 

9. Ernst nehmen.

 

Auch wenn die Kinder jeden Tag ein neues Problem haben und uns diese Probleme lächerlich vorkommen, so sollten wir die Gefühle durchaus ernst nehmen. Geht man nicht auf sie ein und vermittelt ihnen, dass ihre Probleme und Gefühle nicht wichtig sind, dann lernen sie, sie nicht mehr zu erwähnen. Zum Optimismus gehört auch, seine eigene Meinung zu vertreten und sich seiner Gefühle im Klaren zu sein.

 

10. Optimismus vorleben.

 

Die beste Möglichkeit der Erziehung ist immer noch den Kindern das richtige Verhalten vorzuleben. Sehen wir selbst alle Gläser halbleer, dann wird es schwierig werden unsere Kinder zu Optimisten zu erziehen. Zeigen wir ihnen die positiven Seiten des Leben und leben ihnen eine optimistische Lebensweise vor, dann werden sie diese ganz von selbst übernehmen.


Für diesen Beitrag sind die Kommentare geschlossen.